Sentiero Italia und Camminaitalia
Ein über 6000 km langer Wanderweg, der sich in 350 Etappen über den
Alpenbogen und den Apennin erstreckt und auch Sizilien und Sardinien
umfasst. Entlang der Strecke von Santa Teresa di Gallura bis Triest
begleitet eine einzige Farbmarkierung die Wanderer: die rot-weiß-rote
Flagge mit der wichtigen Aufgabe, die Beschilderung auf nationaler
Ebene zu harmonisieren und das Wandern in den Bergen sicherer zu
machen. Präzise Botschaften, um Unklarheiten und Wiederholungen zu
vermeiden, wobei das gesamte Wegweisungs- und Informationsmaterial
streng aus Holz gefertigt ist.
1995 führte CamminaItalia eine Funktionsprüfung der Route durch, wobei
die gesamte Strecke von Santa Teresa di Gallura (Sardinien) bis Triest
entlang des Apennins und der Alpen zurückgelegt wurde.
1999 wurde CamminaItalia wiederholt, diesmal zusammen mit der
Associazione Nazionale Alpini (Nationaler Alpenverein), wobei in jeder
Region mehrere Etappen des Sentiero Italia im Geiste der Freundschaft
und der gemeinsamen Ziele zurückgelegt wurden.
Der Wunsch, einen nationalen Wanderweg von großem ideellem und
historischem Wert zu schaffen, der jahrhundertealte Pfade nachzeichnet,
hängt mit dem wachsenden Interesse am Wandern zusammen, das durch die
Freude am Wandern, das Entdecken der Schönheiten, Farben, Stimmen und
Aromen der Berge bereichert wird.
Die erste Begegnung findet immer mit den Einheimischen statt, um
Informationen und Gastfreundschaft zu erhalten. Tatsächlich werden
vorzugsweise kleinere Bergzentren miteinander verbunden, um ihre
Funktion als „Zugangstore zu den Bergen” anzuerkennen und ihre
kulturellen, wirtschaftlichen und konservativen Aspekte aufzuwerten.
Zu Fuß unterwegs, um die Berge kennenzulernen und zu schützen, lautet
die Aufforderung an alle, die die Berge besuchen, die Umwelt in jeder
Hinsicht zu respektieren.
Wandern bringt einen auf sichere und dynamische Weise den Bergen näher,
und es reicht aus, nur einige grundlegende Verhaltensregeln zu beachten.
Die Belohnung ist groß: die gesunde, rhythmische Bewegung auf den
Wanderwegen, die Durchquerung unberührter Landschaften, der Blick auf
imposante Felswände, die Begegnung mit Flora und Fauna, die kleinen
Dörfer – all dies sind Elemente, die die Kraft und den Reiz der
Bergwelt und der Schutzgebiete unterstreichen. Bei seiner Entwicklung
nutzt es bestehende Wanderwege und Schutzhütten und hält so die
Umweltbelastung, die auch das Wandern mit sich bringt, in akzeptablen
Grenzen. Wo Dörfer durchquert werden, wird die Sanierung des
bestehenden Gebäudebestands vorgeschlagen, mit der Einrichtung von
Besucherzentren und Beherbergungsbetrieben.
Unser Ziel ist es, den bestehenden Teil des SI im Alpenbogen mit dem
Mountainbike zu befahren ... und wer weiß, vielleicht können wir in den
nächsten Jahren sogar noch weitermachen! |